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Montag: Als ich am nächsten Morgen erwachte, lag ich alleine im Bett. Die Sonnenstrahlen brachen durch die Gardine des Fensters. Schlaftrunken und mit einer gehörige Portion Muskelkater im Unterleib, schaute ich zum Wecker. 8.47 Uhr war darauf zu erkennen. Ich rappelte mich hoch und ging schlurfend ins Bad. Dort erledigte ich im Schnelldurchgang meine Morgentoilette. Anschließend warf ich meinen Bademantel über und bewegte mich zur Kochnische, um zu frühstücken. Auf der Theke stand eine Thermoskaffeekanne, zwei Scheiben Toast und alles was dazugehörte. Ich hob die Kanne an. Sie war voll. Nachdem ich den Verschluss aufgedreht hatte, goss ich mir eine Tasse voll ein. Da bemerkte ich einen Zettel, der an der Stelle lag, an der vorher die Thermoskanne stand. Darauf war zu lesen: 'Guten Morgen mein Ritter! Ich muss heute um 7.30 Uhr auf der Wache sein. Hier steht ein von mir liebevoll zurechtgemachtes Frühstück. Es war schön mit dir und ich hoffe, wir werden es bald wiederholen können. Ein Kuss für dich und deinen Kleinen.' Deinen Kleinen? dachte ich und schüttelte den Kopf. Sie ist schon ein Pfundskerl, dachte ich, und genoss das Frühstück. Gegen 10.10 Uhr betrat ich meine Detektei. Zu meinem Erstaunen stellte ich fest, dass Lollos Schreibtisch leer war. Ich sah den Anrufbeantworter blinken und drückte die Play-Taste. »Mon Amour, ich bin es, Lollo. Sei nicht böse, aber mir geht es im Moment nicht gut. Ich bleibe heute mal zu Hause. Denke bitte an Mister Sydes. Ich melde mich im Laufe des Tages. Kuss, Lollo.« Oh Mann, das hätte ich glatt vergessen, schoss es mir durch den Kopf und ich kramte den Zettel, den mir Lollo aufgeschrieben hatte, aus dem Trenchcoat. 11.00 Uhr, 587 Plesant Street stand darauf. Ich ging an meinen Schreibtisch und holte ein Handy aus der Schublade, schob es in die Manteltasche und verschwand zu meinem Wagen. Ich musste mich nun ein wenig beeilen, da ich quer durch Sun Valley fahren musste. (Sun Valley ist die Stadt dieser Handlung. Es liegt in Idaho USA, hat circa 770000 Einwohner und ist die zweitgrößte Stadt dort.) Es dauerte zwanzig Minuten bis ich das Schild 'Welcome to Plant Fields' sehen konnte. Das ist der noble Stadtteil, in dem sich die Plesant Street befand. Ich hatte schon des öfteren in dieser Gegend zu tun. Es war schon 10.52 Uhr als ich vor dem Anwesen auf meine Armbanduhr schaute. Immer pünktlich, auch wenn es Schweiß kostet, dachte ich und stieg aus meinem Oldsmobile. Es war ein großes altes zweistöckiges weißes Haus. Auffällig die vier weißen Säulen vor dem Eingangsvorsprung. Eine große Tür baute sich vor mir auf, neben dem ein messingglänzender Knopf zu sehen war. Auf diesen drückte ich und sah anschließend nach, ob da ein Fingerabdruck zu sehen war. Nein, nur etwas beschlagen, das alsbald verschwand. Ich hörte, wie sich jemand an der Tür zu schaffen machte. Sie öffnete sich auf einem Spalt und ein hübsches, mit einigen Sommersprossen beflecktes Gesicht kam zum Vorschein. Sie trug ein weißes Häubchen auf ihrem blondes Haar, die locker hochgesteckt waren. »Guten Tag, Sie wünschen?« fragte sie mit ein wenig französischem Akzent. »Guten Tag.« erwiderte ich und zog dabei meine Hände aus den Trenchcoattaschen. »Mein Name ist Rackett und ich wurde zu 11.00 Uhr von Mister Sydes herbestellt.« »Ah, Monsieur Rockett, natürlisch abenn wir Sie erwartet.« antwortete sie gebrochen. »Kommenn Sie doch rein.« sagte sie und öffnete die Tür noch weiter, so dass ich dieses gut gebaute Geschöpf besser sehen konnte. Ich trat ein. Hinter mir schloss sie die Tür und wandte sich mir zu. Wir sahen uns in die Augen, wobei das hübsche Ding rot wurde. Sie stotterte. »B.. Bitte wartenn Sie hier, isch verschtändige Monsieur Sydes.« und tippelte los. Ich ließ sie nicht aus den Augen. Sie merkte dieses und schaute verlegen zur Seite. Eine schwarze Bluse und einen knielangen Rock bekleidete dieses Wesen. Ihr Hinterteil wippte harmonisch. Ihre Waden waren sehr schön ausgeprägt. Ich musste im Unterbewusstsein mein Prachtstück um etwas Disziplin bitten. Es gehorchte. Das Hausmädchen verschwand, aber nicht ohne mir noch einen verlegenen Blick mit einem süßen Lächeln zu schenken, hinter einer Tür. Ich betrachtete die Eingangshalle. Eine schwere Eichenholztreppe, an dem ein Behindertenfahrsitz war, führte in den ersten Stock. Die Wände waren mit Jagdtrophäen bestückt. Die Tür öffnete sich und das Hausmädchen trat hervor. »Bitte kommenn Sie, Monsieur Sydes erwartet Sie.« sagte sie und hatte dabei meine Augen fest im Blick. Sie hielt die Tür auf, als ich an ihr vorbeiging. Beim Eintreten bemerkte ich verdutzt, das sie mir einen Klaps auf den Hintern gab. Ich hielt kurz an, ging aber dann ohne mich umzuschauen in Richtung eines großen Schreibtischs weiter. »Guten Tag, Mister Rackett.« begrüßte mich ein alter Man mit weißgrauen Bart, der hinter diesem saß. »Bitte nehmen Sie Platz.« Ich setzte mich in einen lederbezogenen Holzsessel und schlug die Beine übereinander. »Mister Sydes?« fragte ich. »Das ist richtig, mein Sohn. Ich hätte Sie ja mit Handschlag begrüßt, aber wenn Sie genau hinschauen, dann sehen Sie, dass ich behindert bin.« sagte er. Ich sah die Griffe des Rollstuhls hinter seinem Rücken. »Das macht doch überhaupt nichts.« bemerkte ich. »Möchten Sie einen Tee?« fragte er. »Nein danke, Tee ist nicht mein Ding. Hätten Sie vielleicht einen Kaffee?« »Natürlich.« sagte er und schlug dabei auf eine Tischglocke. Die Tür öffnete sich und der Popoklatscher kam herein, blieb aber dort stehen. »Charlette, bring uns bitte einen Tee und einen Kaffee!« rief Sydes ihr zu. Ich drehte mich nicht um, doch ich konnte ich ihren Blick spüren. »Sofort, Monsieur.« antwortete sie und verschwand wieder. »Wozu ich Sie hergebeten habe, Mister Rackett.« sagte Sydes plötzlich. »Ja, wie soll ich anfangen? Ach ja. Es geht darum, einen alten Schlüssel zu finden.« Nun erzählte er, dass sein Blutsbruder, dessen Name Bradley Conway war, vor kurzem verstarb. Er zeigte mir dabei sein Armgelenk, worauf eine circa fünf Zentimeter lange Narbe zu sehen war. Dieser Conway hinterließ ein Testament, das Sydes als Kopie in Händen hielt. Beide waren zusammen im zweiten Weltkrieg in Frankreich stationiert. Durch Conways Unaufmerksamkeit verlor Sydes ein Bein. Dieses wollte Conway auf irgendeine Art wieder gutmachen. Ihre Kompanien wurde für einige Wochen getrennt. In dieser Zeit wurde Conway zum Captain befördert. Sydes war Sergeant. Als Conway wieder zurück war, offenbarte er Sydes, dass er für den Rest seines Lebens ausgesorgt hatte. Sydes versuchte Conway auszuquetschen, doch vergeblich. Wir wurden unterbrochen, als Charlette Tee und Kaffee brachte. Beim Eingießen beugte sie sich so über mich, dass ich in ihren Ausschnitt blicken konnte. Dabei bemerkte ich, dass sie nichts darunter trug. Ich hatte ebenfalls Lust, ihr einen Klaps zu geben, doch ich verkniff es mir, obwohl die Gelegenheit günstig war. Es wäre auch bestimmt nicht aufgefallen. Als sie ging, lächelte sie mir keck zu. Sie wäre eine Sünde wert, dachte ich und widmete mich wieder Mister Sydes. Er fuhr fort mit seiner Geschichte. Seit dem Krieg bekam Sydes monatlich 20.000 Dollar monatlich auf sein Konto gutgeschrieben. 'Bitte nimm es und frag nicht.' hatte damals Conway zu ihm gesagt.1955 wurde Conway Vater einer Tochter. Er nannte sie Linda. Seine Frau aber starb bei der Geburt. Er lebte von dort an allein mit Linda, die zu einer prächtigen Frau herangewachsen war. Sydes war für Linda wie ein Onkel. Vor drei Jahren befiel Conway die Alzheimer Krankheit und er schrie und sprach laut im Schlaf. Das war Linda nicht entgangen. Bradley Conway sprach von Wehrmachtsgold und dass er es schnell nach Hause schaffen müsse. Es kamen auch Wörter wie Frankreich, Schlüssel und Helfen in seinen Traumgesprächen vor. Alles das erzählte Linda Hohmer Sydes. Linda musste kurze Zeit später beruflich nach Texas. Sydes kümmerte sich indessen mit Charlette um Conway. In dieser Zeit brabbelte Conway von einem Schlüssel und Harrisville, aber nichts zusammenhängendes. Vor etwa eineinhalb Jahren tauchte plötzlich Linda wieder auf mit einem deutschen Piloten, der zur Ausbildung in Texas stationiert war. Sie wollte ihn heiraten. Conway flippte dabei aus und warf den Deutschen aus dem Haus. Linda ging im Zorn mit ihrem Verlobten mit. Hin und wieder bekam Sydes einen Brief von ihr aus der Nähe von Frankfurt. Den letzten Brief habe Sydes vor drei Monaten erhalten, in dem stand, dass sie sich hat scheiden lassen, weil ihr Mann gewalttätig wurde. Sie würde wieder in den USA wohnen. Kurz vor Conways Tod aber, offenbarte dieser seinem Blutsbruder, dass Linda den Schlüssel bei sich hatte, aber er wusste aufgrund seines Leidens nicht mehr wo. Nun war Linda verschollen und mit ihr der Schlüssel. »Ich bekomme durch das Testament eine Million Dollar zugesprochen, wenn ich Linda gefunden habe.« sagte Sydes. »Ihr steht die Haupterbschaft zu, wenn wir den Schlüssel und das Geheimnis, das hinter diesen Schlüssel steckt, gefunden haben. So steht es hier geschrieben.« gab er noch von sich und reichte mir die Kopie des Testaments. »Lesen Sie selbst.« Ich überflog das Papier und stellte fest, dass es so war. »Ich soll Frau Conway, oder wie sie auch heißen mag, suchen. Richtig?« bemerkte ich. »Richtig.« antwortete Sydes knapp. »Es kann sein, dass sie noch Rademacher heißt, es kann aber auch sein, dass sie ihren Mädchennamen wieder angenommen hat.« sagte Sydes und fuhr fort. »Und dafür biete ich Ihnen 100000 Dollar für Linda und noch mal 100000, wenn sie das Schlüsselgeheimnis lüften. 50000 bekommen Sie sofort. Wenn Sie mir Linda bringen, gibt es die andere Hälfte. Dann gehen wir zum zweiten Teil über.« sagte er und legte mir einen dicken Umschlag auf den Schreibtisch. Es klingelte in meinen Ohren. »Und was passiert, wenn ich sie nicht finden kann?« fragte ich. »Da machen sie sich nicht verrückt. Das Geld, das sie jetzt erhalten, können Sie auf jeden Fall behalten. Es liegt ein Schreiben im Umschlag bei, damit sie abgesichert sind. Wissen Sie, Mister Rackett, mir geht es nicht um das Geld. Bestimmt nicht.« fuhr Sydes fort. »In erster Linie geht es mir um das Wohl von Linda. Dann geht es mir um das jahrelange Geheimnis, das Bradley in sich trug. Der Mann hat sich seit dem Krieg gequält. Ich möchte dieses Geheimnis lüften.« sagte Sydes immer leiser werdend. »Haben Sie ein Bild von Linda?« fragte ich, nachdem ich meinen Notizblock zusammengeklappt und weggesteckt hatte. »Oh, entschuldigen Sie, aber natürlich.« sagte er und öffnete eine Schublade. Er nahm ein Album heraus und klappte es auf. Nachdem er einige Seiten umgeblättert hatte, zog er ein Foto heraus. Sydes schaute kurz darauf und reichte es mir über den Tisch. Ich schaute auf das Bild. »Das war vor drei Jahren, als sie ihr Diplom für Atomwissenschaft bekam.« bemerkte Sydes. Eine sehr attraktive Frau war auf dem Foto zu sehen. Braunes Haar, blaue Augen und ein voller sinnlicher Mund. »Übernehmen Sie den Fall, Mister Rackett?« kam plötzlich die Frage. Ich sah hoch zu Sydes und den bittenden Ausdruck in seinen Augen. Er hatte die Hände gefaltet auf dem Tisch liegen. »Ich mache mich sofort an die Arbeit. Der Auftrag, müssen Sie wissen, ist für mich eine Herausforderung.« sagte ich. Sydes lächelte mir zu. »Noch eine Frage, Mister Sydes. Hat Linda noch irgendwelche anderen Verwandten?« »Nein, das macht die Sache ja noch schwieriger. Ich hätte sonst selbst Nachforschungen angestellt.«. sagte er. »Gut, wir bleiben in Verbindung. Sobald ich etwas weiß, setze ich Sie davon in Kenntnis.« versprach ich und stand auf. Sydes drückte auf die Tischglocke. »Und noch was, junger Mann. Charlette und Linda sind Freundinnen. Allerdings bekam sie in den letzten zwei Jahren keinen Brief mehr von Linda. Ich nehme an, dass sie trotzdem irgendetwas weiß, was für Sie dienlich sein könnte. Vielen Dank, Mister Rackett.« sagte er abschließend. Die Tür ging auf und Charlette trat ein. »Ich werde mein Möglichstes tun.« sagte ich und drehte mich dem Hausmädchen zu. »Kommen Sie, isch bringe Sie hinaus.« sagte Charlette und ließ mich an ihr vorbeigehen. Dieses Mal schaute ich ein wenig zu ihr. Sie beugte den Kopf vor und verbarg mit dem Handrücken ein Grinsen. Hinter mir schloss sie die Tür zum Arbeitszimmer und kam auf mich zu. Ich sah ihr in die Augen. Verlegen schaute sie nach unten und hielt wieder den Handrücken vor dem Mund. Ich griff in meinen Trenchcoat und holte meine Brieftasche heraus, öffnete sie und entnahm eine Visitenkarte, ohne nur einmal wegzuschauen. »Und mit dir möchte ich mich mal in Ruhe unterhalten.« sagte ich und reichte sie ihr. Sie nahm sie an sich und schaute darauf. »Da ist meine Privatnummer drauf und ich möchte, dass du mit mir einen Termin ausmachst, wenn du mal frei hast. Haben wir uns verstanden?« Sie schaute mich mit großen Augen an. »Wieso? Warum isch!« platzte es aus ihr heraus. »Weil du mit Linda Conway, oder Rademacher, oder wie sie jetzt auch heißen mag, befreundet bist und ich noch einige Fragen beantwortet haben muss.« Ich schaute an ihr herab, drehte mich um und ging Richtung Haustür. Sie stand da wie angewurzelt. Als ich den Türgriff in der Hand hatte, fragte sie: »Wieso duzen Sie misch auf einmal?« Ich hielt inne und schaute zu ihr. »Du hast bei mir eine sexuelle Handlung begangen und das führt in Amerika zu einer Intimfreundschaft.« sagte ich. »Nun bin isch noch ein wenisch schlaueer.« bemerkte sie. Sie wusste aber nicht, dass ich sie auf den Arm genommen hatte. Ich öffnete die Tür und trat einen Schritt nach draußen, hielt an und schob meinen Kopf zurück, so dass ich sie wieder sehen konnte und sagte: »Und außerdem, wo hast du deine Strumpfhose gelassen?« Ich zwinkerte ihr zu. Sie schaute verdutzt nach unten und ich schloss die Tür hinter mir. Als ich im Wagen saß, holte ich den Umschlag mit den fünfzig Riesen aus dem Trenchcoat. Ich blätterte darin und freute mich. Ich fand außerdem einen Briefumschlag, der einen Brief beinhaltete. Das ist bestimmt das letzte Schreiben von Linda, überlegte ich und verstaute es wieder. Ich fuhr zu Freddy, um einen Happen zu essen. »Na alter Junge, wieder nüchtern!« rief mir Freddy Langes zu, als ich seine Hütte betrat. »Furchtbar witzig!« rief ich zurück und setzte mich auf meinen angestammten Barhocker. Ich begrüßte ihn per Handschlag. »Mach mir bitte einen Tortilla mit viel Chilli.« sagte ich. »Kommt sofort, Meister.« flachste Freddy und stellte mir ein Glas Gingerale vor die Nase. Die ersten Gedanken kreisten in meinem Schädel. Es ging um die Preisfrage: Wie und wo finde ich Linda? Zuerst musste ich mein zweites Gehirn einschalten, nämlich Lollo. Sie müsste sich mal wieder in den Zentralcomputer der Polizei oder des FBI einklinken und versuchen, da etwas rauszukitzeln. Es ist zwar illegal, aber ohne das würde ich noch im übernächsten Jahr an den Fall arbeiten. »Ed, hey Ed!« rief Freddy und riss mich dabei aus meinen Gedanken. »Ehem, was ist?« fragte ich verdattert. »Wolltest du hier Tagträumen, oder was essen? Hier ist deine Düsenpizza mit extra viel Chilli.« sagte er und stellte es vor mir auf die Theke. Ich nahm das Besteck und schob mir damit einen Happen in den Mund. »HO.. HHOO.. HOO!!« Ich griff nach dem Gingerale und leere das Glas in einem Zug. Meine Augen hatten den Rundumblick. Freddy lachte sich Seele aus dem Leib. »Wie ich sehe, wirkt die neue Chilli-Soße spezial. Du hast richtig Farbe bekommen.« sagte Freddy. »Gib mir lieber noch was zu trinken, bevor ich die Bude vollräuchere.« erwiderte ich pustend. Schmunzelnd goss Freddy mir noch ein Glas voll. Hastig langte ich zu und leerte es zur Hälfte, stellte es ab, verschränkte meine Arme auf der Theke und starrte die Tortilla an. Freddy beobachtete mich immer noch lächelnd. »Nicht schlecht! Wieso bekommt man hier nicht immer so ein hervorragendes Essen.« bemerkte ich plötzlich. Freddys Gesichtausdruck brach in sich zusammen. »Was! Ich höre wohl nicht richtig.« brüllte er. »Ich habe eine halbe Flasche Kerosin in die Soße gegossen und du sagst nur: Nicht schlecht!« »Warum nicht? Ich brauche immer etwas Anlauf.« antwortete ich ruhig. Freddy schlug sich die Hand vor die Stirn und ging kopfschüttelnd in die Küche. Ich aß weiter, bis der Teller blitzblank war, blieb noch gut eine Stunde und erzählte Freddy von meinen neuen Fall. Dann machte ich mich auf den Weg in die Detektei. Ich legte meinen Trenchcoat über den Sessel, der in meinem Büro stand, nachdem ich Handy, Notizblock und Briefumschlag aus den Taschen entfernt hatte. Diese legte ich auf den Schreibtisch und nahm Platz. Dann griff ich nach dem Telefonhörer und wählte die Nummer von Lollo. »Hallo.« sagte eine Stimme am anderen Ende. »Lollo, hier ist Ed.« antwortete ich. »Hi, Ed, hier ist Irene. Wie geht es dir?« »Hi, Irene. Zum Büffel jagen reicht es noch. Und wie geht's selbst, Häschen?« antwortete ich. »Nachdem ich deine Stimme höre, ganz prächtig, im Gegensatz zu Lollo. Sie liegt auf dem Sofa und ist aschfahl.« erwiderte sie. »Schläft sie oder könnte ich sie mal sprechen?« fragte ich. »Nee, sie schläft nicht. Moment mal.« sprach Irene und verschwand aus der Leitung. Es knackte einige Male. »Hi, Chéri!« rief Lollo in den Hörer. »Hi, Schätzchen, ich weiß, dass es dir nicht gut geht, aber leih mir bitte mal dein Ohr.« Ich erzählte ihr den Fall. Lollo fiel aus allen Wolken und sagte, dass sie morgen wieder da sein würde. Ich wünschte ihr gute Besserung und wir legten auf. Es war ruhig im Büro. Ich griff nach dem Umschlag und verteilte den Inhalt auf dem Schreibtisch. Mein Blick fiel auf den Brief von Linda. Nach dem Entfalten erkannte ich, dass die Vorderseite nur zu zwei Drittel beschrieben war. Darin stand ganz zu Anfang: 'Lieber Onkel Hohmer!' Ferner, dass sie sich wegen der Streitsüchtigkeit ihres Mannes hat scheiden lassen und dass ihr Schwiegervater ein ganz großes Schwein sei. Außerdem hatte sie das Gefühl, von irgendjemandem beobachtet zu werden. Sie wisse aber nicht, von wem und warum. Zum Schluss war zu lesen, dass sie in die USA zurückgekehrt sei. Gruß und Kuss, Linda. Das war's. Ich sah mir den Umschlag genauer an. Kein Absender und der Poststempel war nur halb zu sehen. Auf der sichtbaren Hälfte war ein LAS*T zu erkennen. Ich nahm den Umschlag und ging zum Kopierer und schaltete ihn an. Ich musste eine kurze Weile warten bis er betriebsbereit war und vergrößerte die Umschlagvorderseite. Trotzdem konnte ich nicht mehr erkennen. Ausschalten und wieder zurück zum Schreibtisch, wo ich alle Utensilien in meinem Privatsafe verstaute. Irgendwie war ich ein bisschen sauer, dass ich an diesem Tag nicht viel machen konnte und gab es auf. Ich brachte Ordnung in die Bude, schnappte meinen Trenchcoat und fuhr heim. Den Oldsmobile stellte ich vor der Wohnung ab und stieg aus, just als eine gut aussehende junge Frau vor dem Wagen über die Straße ging. Sie linste zu mir, als wir uns fast streiften. Ich setzte mein charmantes Lächeln auf, das auch beantwortet wurde. Sie ging weiter, genau wie ich. Ich drehte mich noch mal im Laufen um. Sie trug weiße Leggins, die gerade bis unter die schön ausgeprägten Waden reichten. Oben hatte sie einen langen Wollpullover an, der bis unterhalb ihres knackigen Hinterns hing. Irgendwo hatte ich sie schon mal gese... Es gab einen dumpfen Schlag gegen meine Schläfe. Für einen Moment sah ich das Universum, nämlich lauter Sterne. Als ich wieder zu mir kam, bemerkte ich, dass ich auf meinem Arsch saß. Ein Laternenmast hatte sich mir in den Weg gestellt. Während ich wieder kopfreibend auf die Beine kam, schaute ich mich um. Die junge Lady war nicht zu sehen. Auf der anderen Straßenseite standen zwei alte Frauen und machten lachend Andeutungen. Ich konnte es mir nicht verkneifen. Ich zeigte ihnen den Stinkefinger und verschwand in meiner Wohnung. Ich ging als erstes in die Kochnische, holte ein sauberes Geschirrhandtuch und mache es mit kaltem Wasser feucht. Damit kühlte ich meine Schläfe. Nach kurzer Behandlung fiel mir ein, dass die junge Frau gegenüber wohnte. Sie war es, die sich die Muschi vor dem Fernseher bearbeitet hatte. Na ja, wenigstens hatte ich, trotz Beule, die Gelegenheit, sie in voller Größe und bei Tageslicht betrachten zu können. Ich schaute aus dem Fenster zum Haus gegenüber. In Höhe ihres Fensters sah ich sie zu mir herüberschauen. Mit der einen Hand hielt ich das Handtuch an die Schläfe, die andere hob ich zu einem verlegenen Winken. Sie winkte mit einem bereuenden Blick zurück. Ich zog mich zurück und legte mich auf die Couch. Ich erwachte als das Telefon läutete. Es war dunkel im Zimmer. Hoppla, ich muss wohl eingeschlafen sein, dachte ich. Die Stelle, an der mich der Laternenmast erwischt hatte, schmerzte nicht mehr so stark. Ich setzte mich auf, knipste die Tischlampe an und griff nach dem Hörer, der daneben stand. »Hallo.« sagte ich. »Allo, Schpresche isch mit Monsieur Rockett?« fragte eine mir bekannte weibliche Stimme. »Rackett, aber das ist der selbe.« antwortete ich. »Rackett, ach ja. Ier ist Charlette. Isch sollte einen Termin mit Ihnenn vereinbarenn. Estelle ist für misch eingesprungenn und daher abe isch Zeit.« sagte sie. Ich schaute derweil auf meine Armbanduhr. Es war 19.15 Uhr. »Ja, Charlette, aber ich bin eben durch die Tür gekommen.« log ich. »Wie wäre es mit 20.00 Uhr?« fragte ich. »Das ist okay. Isch komme mit eine Taxi. Bis bald.« antwortete Charlette und legte auf. Auf dem Weg zur Kochnische räkelte und streckte ich mich. Ich setzte einen Kaffee an und verschwand unter der Dusche. Bei Frauenbesuch legte ich schon immer großen Wert auf ein gepflegtes Äußeres. Anschließend zog ich mir frische Wäsche an und begab mich wieder in meine Kochecke. Mit einer Tasse Kaffee, die ich in vollen Zügen genoss, lehnte ich mich auf die kleine Theke. Ich schaute auf meine Armbanduhr, die 19.40 Uhr anzeigte und machte mir schon mal Gedanken darüber, was ich Charlette für Fragen stellen könnte. Aber vielleicht ergib es sich von selbst, dachte ich und leerte meine Tasse. Es klopfte an der Eingangstür. Ich ging hin und öffnete. Da stand sie. Ihre süßen Sommersprossen waren nicht zu übersehen und ihr roter Kopf auch nicht. Sie schien ein wenig aufgeregt zu sein. »Hallo Charlette.« sagte ich in einem beruhigenden Ton. »Bonjour Monsieur Ro... em Rackett.« erwiderte sie. »Du siehst bezaubernd aus, komm doch rein.« schmalzte ich. »Danke, Monsieur.« sagte sie und schwebte an mir vorbei. Sie hatte sich richtig hübsch zurechtgeputzt, ja sie sah sogar sehr sexy aus. Ich nahm ihr die weiße Stola ab, die sie über einer knallroten Bluse trug. Das Merkwürdige an diesem Teil war, dass sie keine Knöpfe hatte, jedoch eine Art Knopfleiste. Der schwarze Rock lag eng an ihren Oberschenkeln und reichte bis zu einer Handbreit über ihren Knien. Die Trägerknöpfe für die hautfarbenen Strümpfe zeichneten sich etwas ab, sogar hinten. »Nimm schon mal Platz.« sagte ich. Sie setzte sich steif und X-beinig, die Schuhspitzen nach innen, auf den armlosen Sessel. »Möchtest du was trinken?« fragte ich. »Oh ja, ätten Sie einen Whiskey?« erwiderte sie. Whiskey!? Na, die geht aber ran, dachte ich. »Ja, natürlich.« sagte ich und ging zum Schrank, wo sich meine kleine Bar befand. Dort nahm ich die Dimplesflasche, die noch fast voll war, ein Glas und kehrte zu ihr zurück. Beim Eingießen wollte ich es nicht übertreiben. »Aber Monsieur, sind Sie geizisch odeer nurr bescheiden? Isch kann schon was vertragenn.« sagte sie und musste über meinen Gesichtsausdruck kichern. Mit ihrem hochgesteckten Haar und diesen Grübchen beim Lächeln sah sie recht niedlich aus. Ich goss also das Glas halbvoll und reichte es ihr. »Sie aben abeer ein übsches Appartemon.« sagte sie plötzlich und spülte anschließend den ersten Schluck runter, ohne mit der Wimper zu zucken. »Und das bezahlt auch noch der Staat für mich.« erwiderte ich auf dem Weg in die Kochnische, um mir noch eine Tasse Kaffee zu holen. Ich hörte von dort das Glucksen der Dimplesflasche. Nun war aber Eile geboten, denn ich musste noch was über Linda aus ihr rausquetschen, bevor sie zugeschüttet war. Als ich auf der Couch Platz nahm, hatte sie das Glas nur noch viertelvoll. »Sag mal, Charlette, was weißt du über Linda?« fragte ich nun direkt. »Wenn du misch schon duzt, dann sag Charlie su mirr.« sagte sie schon leicht besäuselt. Sie fing an zu erzählen. Linda und Charlie kennen sich schon seid ihrer Kindheit, da Charlies Mutter schon in Hohmer Sydes Diensten war. Er hatte sie nach dem Krieg aus Frankreich mitgenommen. Nachdem Charlie ins Schulalter kam, schickte Sydes sie nach Frankreich auf ein Internat. Er wollte, dass aus ihr mal was besseres wird. Vor zwei Jahren kam sie, nachdem sie mit ihrem Studium für Management fertig war, wieder zurück. Kurze Zeit später starb ihre Mutter. Bis heute wisse sie nicht, wer ihr Vater ist. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt schon eine Ahnung. Da Charlie mehrmals im Jahr zu Besuch war, kam eine Freundschaft mit Linda zustande. Charlie goss sich noch ein Glas voll ein und saß, ohne dass sie es bemerkte, schon breitbeinig auf dem Sessel. Ich konnte die Ansätze ihrer Strümpfe sehen. Zudem trug sie einen weißen Spitzenschlüpfer, der im Schritt mit Druckknöpfen zu öffnen war. Meine Lanze geriet schon außer Kontrolle. Ich versuchte, meinen Schwanz so unaufmerksam wie möglich in mein Hosenbein zu bekommen. Charlie aber erzählte unentwegt weiter. Im Laufe der Jahre wusste sie, dass Linda gerne Nougattrüffel aß, auf Pferden ritt und immer für einen Streich zu haben war. Im großen und ganzen verstanden sie sich prächtig. Dann kam die Zeit, als sie in einer Dokumentation den Abwurf der Atombombe auf Hiroshima verfolgte. Das ließ sie nicht mehr los. Sie hatte sich entschlossen, Atomphysikerin zu werden, aber nicht um zu vernichten, sondern um Atomkraft sinnvoll einzusetzen. Vor drei Jahren hatte sie es geschafft und ging dann kurzfristig nach Dallas, Texas. Seid der Zeit hatte Charlie sie weder gesehen noch einen Brief von ihr erhalten. Ich schaute inzwischen auf den Dimple, der mittlerweile nur noch viertelvoll war. Ich bat Charlie, falls ihr noch was einfiele, es mir umgehend mitzuteilen. Sie willigte ein. Charlie stellte ihr leeres Glas auf den Tisch und beugte sich zu mir rüber. Sie schaute dabei auf meine Hose und fragte: »Warum bohrst du immer so tief in deiner Tasche herum?« Sie griff plötzlich danach. Nur das Angenehme war, dass sich meine Hand halb hinter meinem Rücken befand. »Das ist nicht meine Hand.« bemerkte ich. »Oh, mon Dieu, was ist es dann?« sagte sie und fing an zu reiben. »Meine Hand ist hier, siehst du?« sagte ich und winkte ihr damit zu. »Och, ich fürschte, jetzt ist es su spät.« erwiderte sie und schwups, war auch der Reißverschluss schon auf. Mit der rechten Hand zog sie den Schlitz auf, mit der linken wühlte sie mein Prachtstück raus. »Aben alle Männer in Amerika so einen Schtändeer?« fragte sie. »Nicht alle.« antwortete ich mit einem Zittern in der Stimme. Sie massierte meinen Steifen zärtlich und beobachtete ihn dabei staunend. Dann zog sie ihn leicht runter und schob ihren Mund über meine Eichel. Ihr Rock war vom Vorwärtsrücken bis über die Strumpfhalter gerutscht. »Hmmm... Hmm.«, machte sie, als sie anfing zu pumpen. Erst schob sie ihn hinter die eine Wange, dann hinter die andere. Mit der freien Hand griff sie nach der Bluse. Rrrratsch, und sie war auf. Ein Klettverschluss also. Raffiniertes Teil, dachte ich. Die festen Möpse kamen zum Vorschein. Ich griff mit beiden Händen an ihrem Kopf vorbei und nahm die Bälle in Beschlag. Charlie stöhnte auf. Jetzt kamen wir in Fahrt. Plötzlich ließ sie von meinem Ständer ab, erhob sich aus den Sessel und griff sich unter den Rock. Ich hörte ein dumpfes Klacken. Ihr Gesicht hatte rötliche Flecken und sie atmete hastig. Nun zog sie die Seiten des Rocks hoch und kniete sich über meinen Pint, so dass ich ihre Brüste genau vor dem Gesicht hatte. Ich ergriff sie und fing an, die Höfe und Nippel mit der Zunge zu streicheln. Sie ergriff meinen Schwanz, zirkelte ihn in Position und ließ ihn mit einem leisen »En garde« in sich gleiten. Er drang tief in sie ein, fast zu tief. »AU!« rief sie und zuckte plötzlich hoch. »Si bon, isch glaubee, isch bin su gierisch.« sagte sie. »Weißt du Charlie, nimm was reinpasst und es wird trotzdem Spaß machen. Es ist genug davon da.« erwiderte ich. Sie fickte also los. Mit kreisenden Pumpbewegungen brachte sie meinen Kreislauf in Schwung. Charlie stöhnte und quiekte bei jeden Stoß. Ich war auch schon am Pusten, denn mir kam es langsam. »Kommst du, Chéri?« fragte sie hechelnd. »Jaaa!« platzte es aus mir heraus. Charlie merkte dieses mit einem leisen »Ouccch.« und zog ihre Vaginamuskulatur fest zusammen. Mein Körper bebte. Was für ein geiles Gefühl! Sie ließ kurz locker und ich spritzte. Sie zog sich zusammen und fing an, ihren Unterleib vor und zurück zu bewegen. Ich schnappte nach Luft. Sie ließ währenddessen wieder locker und ich spritzte abermals. Ich schwitzte am ganzen Körper. Aber damit war für sie noch nicht Schluss. Langsam schob sie meinen Schwanz, so tief es nur ging, in sich hinein. Charlie gurgelte ein wenig, schloss die Muschi fest zusammen und bewegte sich in diesem Zustand mit aller Macht nach oben. »Mmmmmaaaahhh.«, platzte es aus ihr heraus. So molk sie mir den letzten Tropfen aus dem Leib. (Männer, das müsst ihr mal erlebt haben.) Das, was sie mit mir gemacht hat, war die absolute Spitzenklasse. Ich zitterte so stark, dass ich mit meiner Zungenspitze ihre Brustwarzen nicht mehr traf. Ich hing förmlich in den Seilen
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